Vom Modem zum GPT: Warum sich gerade alles ändert
- Jede große Technologie hat sich zunächst leise angefühlt, vertraut und faszinierend zugleich
- KI ist kein Sonderfall, sondern das nächste Kapitel dieser Geschichte
- Der Newsletter teilt ehrlich, was beim Ausprobieren wirklich passiert, auch wenn es nicht klappt
Erinnerst du dich auch noch?
Das Geräusch des Modems: Kratzen, Pfeifen, Verbinden. Dann kamen die ersten Messenger wie MSN, ICQ oder AIM. Plötzlich konntest du mit jemandem schreiben, der gar nicht im selben Raum war. Es war nur Text und kein Telefonat, aber trotzdem fühlte es sich an wie eine völlig neue Sprache.
Oder denk an Shazam: Man hält das Handy für drei Sekunden an den Lautsprecher und der Song ist erkannt. YouTube machte Videos plötzlich jederzeit abrufbar, von jedem für jeden. Dann kam das erste iPhone und mit einem Mal hatte jeder so ein Gerät in der Tasche, das jeder völlig anders nutzte: Die eine für die Navigation, der andere, um die nächste Bar zu finden, und wieder jemand einfach nur zum Musik hören. Es gab keine Anleitung, aber es brauchte auch keine.
Diese Erfahrungen haben alle ein ähnliches Gefühl hervorgerufen. Das Gefühl, dass sich die Regeln gerade geändert haben. Dinge, die vorher unmöglich klangen, wurden über Nacht selbstverständlich.
Das erste Mal, dass ich wirklich mit einer KI gearbeitet habe, hatte ich dasselbe Gefühl. Nicht dramatisch. Eher leise. Aber unübersehbar. Zwar neu und faszinierend, aber auch irgendwie vertraut.
Ich bin Dennis, Product Manager in Berlin, seit Jahren von KI fasziniert. In meinem Newsletter teile ich, was ich ausprobiere, was funktioniert und was nicht.
Issue 0 ist draußen. Wenn du dabei sein willst: Abonniere den Newsletter unten.
dk.